Ein Artikel in der Kreiszeitung, einer in den Verdener Nachrichten, die tolle Resonanz auf dem Ölmühlenfest – das rote X als Zeichen des Widerstands gegen die Pläne der Erdgasindustrie kommt an. Wer in seinem Vorgarten, Eingangsbereich oder auf dem Balkon ein Zeichen setzen will, bekommt von der BI das rote X dazu. Einfach eine Nachricht unter „Kontakt“ senden.

Voll auf den Kurs von Umweltminister Wenzel (Grüne) und Wirtschaftsminister Lies (SPD) ist die Grüne Jugend Niedersachsen eingeschwenkt: Kurz vor der Landesdelegiertenkonferenz am Sonntag opfert sie ihre kritische Haltung zum Fracking der Parteiraison. Damit ist absehbar, dass Fracking zukünftig in Niedersachsen weiter erlaubt sein wird, wenn auch nur unter bestimmten Bedingungen. Hier der Bericht im Weser-Kurier.

Am Dienstag, den 6. Mai findet im Restaurant Browiede eine Veranstaltung der CDU Thedinghausen statt. Der Kandidat für die Bürgermeisterwahl Martin Köster lädt zum „Nachbarschaftsgespräch“ ein. Gemeinsam mit dem umweltpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion Martin Bäumer und dem CDU MdL Adrian Mohr macht Köster den Bürgerinnen und Bürgern ein „offenes Gesprächsangebot zum Themenbereich Erdgasförderung im Landkreis Verden“. Das könnte spannend werden, wenn sich möglichst viele kritische Stimmen zu Wort melden. Termin: 6. Mai, 19.00 Uhr in der Browiede.

Freier Zutritt zur Gasförderanlage! Der NDR berichtete gestern über einen Zwischenfall bei ExxonMobil in Söhlingen. Offenbar ist man dort nicht in der Lage, einen Betriebsplatz ordnungsgemäß zu sichern. Nicht nur die Gasförderanlage war für jedermann frei zugänglich – es werden auf dem Gelände auch quecksilberhaltige Abfälle gelagert. Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und will herausfinden, wie auf den Betriebsplätzen insgesamt mit schadstoffhaltigen Abfällen umgegangen wird. Hier der Beitrag von „Hallo Niedersachsen“

In Syke hat heute um 10.30 Uhr für rund fünf Sekunden die Erde gebebt. Vorläufig ist von einer Magnitude von 2,8 die Rede, eine endgültige Bestätigung steht noch aus. Das Epizentrum lag ersten Angaben zufolge südwestlich von Syke in Richtung Bassum. Die Kreiszeitung berichtet, dass Seismologen die Erdgasförderung für die Ursache des Bebens halten. Der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung habe dies vorsorglich dementiert. Mehr auf kreiszeitung.de